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Andrang bei den Geisen wie noch nie |
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Badische Zeitung vom Montag, 31. Januar 2005
Beim Zunftabend musste die Halle mehrfach wegen Überfüllung geschlossen werden / Zum Auftakt erstmals ein Fackelzug
Von unserem Mitarbeiter Roland Fischer
SCHUTTERTAL-SCHWEIGHAUSEN. Der Zunftabend der Geisberger Geisenmeckerer am Samstag war ein voller Erfolg. Die Narrenzunft hatte zum alljährlichen Zunftabend eingeladen und als Anreiz für die närrischen Gäste einen vorausgehenden Nachtumzug durch das Bergdorf organisiert. Der Besuch war gigantisch, die Bergdorfhalle musste mehrmals wegen Überfüllung geschlossen werden.
Punkt 19.11 Uhr setzte sich der erste Schweighausener Nachtumzug nach drei Böllerschüssen von Klaus Stöhr in Bewegung. Angeführt vom Musikverein Schweighausen zogen die Narren durch die "närrische Mautbrücke" zur Hauptstraße und wurden dort vom närrischen Präsidium, Zunftmeister Guido Mücke und Ehrenoberzunftmeister Adolf Fischer begrüßt. Mit einem unvermeidlichen Rückstau in der "Sportplatzstraße" zogen die Narren in die Bergdorfhalle ein. Oberzunftmeister Jan Fischer begrüßte hier sichtlich hoch erfreut ein begeistertes Publikum. Zur Moderation des Abends - 17 Programmpunkte standen an - übernahm Udo Fischer das Mikrofon. Zudem waren die Grashüpfer, ein Musiker-Duo von besonderer Qualität, zur musikalischen Unterhaltung angetreten. So gab den ganzen Abend über keine "Stimmungskiller".
Traditionell machte das Geisenballett mit ihrem Gardetanz den Programmauftakt. "Klein Michael packt aus" setzte sich bei der Jugendbütt durch und für seine Abgebrühtheit bekam der 13-Jährige den größten Applaus. Der Fanfarenzug aus Oberschopfheim und die Stänglihockerzunft waren die größte und stimmungsgewaltigste Truppe und kam entsprechend gut an. Beim Tanz des Jugendballetts der Gellruewe aus Münchweier spürte man so richtig, dass die Mädchen gut drauf waren. Fohrebobbele und Kräuterwieble gab es beim willkommenen Brauchtumstanz aus St. Georgen zu sehen. In neuem "Outfit" präsentierte sich die Guggemusik "KoMaSex" (aus Kollmarsreute. Malterdingen und Sexau) wieder einmal mit lautstarker Musik. Beim Showtanz der Schelmewinkler aus Kippenheim gingen die Akteure an die Grenze des Erlaubten.
Die Jazztanzgruppe aus Dörlinbach kam mit ihrer Aufführung so gut an, dass trotz zeitlicher Probleme im Programmablauf eine Zugabe gegeben werden musste. Ein richtiger Hammer war der Auftritt der "Kippener Moore Bätscher", die Halle vibrierte förmlich. Dann folgten die Damen vom Wolfsballett der Narrenzunft aus Ettenheimweiler. Das Stimmungsbarometer war kaum noch zu toppen. Auch der Show-Tanz des Gellruewe-Ballett aus Münchweier konnte auf dieser Stimmungswelle mitschwimmen und bekam großen Applaus.
Nochmals Guggemusik, mit den befreundeten "Säckli-Strecker-Gugge" aus Dörlinbach und die Narrenschar war für das große Finale der Gastgeber bereit. Das Geisenballett legte einen blendenden Tanz auf das "Parkett" und Zunftmeister Guido Mücke überraschte das Publikum ein weiteres Mal mit seiner eleganten, charmanten Gelassenheit beim Singen. Der Titel "New York, New York" war dem Partyprinzen aus dem Bergdorf wie auf den Leib geschrieben. Zu einem Mega-Erfolg trugen auch seine vier Tänzer im weißen "Doppelripp" mit Fliege bei.
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