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Schwäbische Zeitung, 10. April 2005
Schlier - 10.04.2005
Schlier - Die Stars aus der Radiosendung "Fröhlicher Alltag" haben am Sonntag die Festhalle Wetzisreute zum Mekka für Freunde volkstümlicher Musik gemacht. Rund 1000, zum Teil von weit her angereiste Fans, feierten ihre Lieblinge begeistert.
Kollektive Glückseligkeit verbreitete der Auftritt von Hansi Hinterseer... Eröffnet wurde der "Fröhliche Alltag" von den "Grashüpfern" aus dem Glottertal, Freunde seit der Sandkastenzeit. Die ersten Tänzer drehten schon gleich ihre Runden vor der Bühne und das Publikum sang kräftig mit. Sigrid und Marina sind zwei superschlanke, hübsche Mädels aus dem Salzkammergut mit Gitarre und voluminöser Stimme.. "Das Singen haben wir bei der Oma gelernt", verkünden sie mit deutlich österreichischer Färbung. Ihr "Ave Maria" ließ es ahnen. Beim Grand Prix der Volksmusik werden die beiden Österreich vertreten. Zum Abschluss holten sie sich aus den ersten Reihen einen gesetzten Herrn namens Roland auf die Bühne. Per Zufall der Vater von Schliers Bürgermeister Reimund Hausmann. "Hoffentlich wir ihm die Aufregung nicht zu viel", war der erste Gedanke seiner Frau Elfriede. Doch ein gestandener Bürgermeistervater macht das mit links. Frau Wäber, alias Hans Vogt von den "Feldbergern", verdrehte bewundernswert die Glieder und brachte das Publikum pausenlos zum Lachen. Die Witze und Sprüche aber sind zum allergrößten Teil nicht druckreif. Das Publikum war am laufenden Band mit einbezogen, sei es mit einer Frau auf der steirischen Harmonika, mit der La Ola Welle, oder vielen Tafeln mit gern befolgten Anweisungen: klatschen, kreischen, hey-hey, hüpfen, jodeln, pfeifen, prost. Nach dreieinhalb Stunden stürmten am Ende der Veranstaltung viele Fans die Verkaufsstände, um ein klingendes Souvenir oder ein Autogramm zu erhaschen.
(Schwäbische Zeitung, 10. April 2005)
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