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"Sonntagstour" im Elztal und Simonswald - Eine musikalische Reise durch vier Täler im Südschwarzwald unternimmt Moderator Hansy Vogt
auf seiner "Sonntagstour", die am Sonntag, 21. Juni, um 20.15 Uhr in Südwest-3-Fernsehen zu sehen ist.
SIMONSWALD/ELZTAL. Einen Blick in den Produktionsplan lässt erkennen,
dass die Aufzeichnung der einstündigen Sendung einen Aufwand
erforderte, den der Betrachter im heimischen Fernsehsessel kaum erahnen
kann. Nachdem ein kleines Fernsehteam in unserer Region auf Motivsuche
unterwegs war, rückten Mitte Mai zwei Produktionsteams des SWR, eines
für die Moderation, das andere für die Musik, an, um die Sendung
aufzuzeichnen. Es waren nahezu 30 Personen mit den Dreharbeiten
beschäftigt, hinzu kamen gut ein Dutzend Fahrzeuge, das schwerste war
wohl ein 18 Tonnen Lkw mit Stromaggregaten.
Zu den Drehorten im Elz- und Simonswäldertal gesellten sich das
Glottertal und das Dreisamtal. Mitwirkende wie die Trachtenkapelle und
der Zitherclub Glottertal, der Musikverein Prechtal, wurden in
herrlichen Schwarzwaldkulissen aufgenommen. Das Simonswälder
Schwarzwald-Quintett musizierte vor der historischen Ölmühle. Im
Festsaal des Elztalmuseum wurde das Salonorchester Waldkirch
aufgenommen. Rainer Kirsten sang – beobachtet von reichlich Publikum –
auf dem Waldkircher Marktplatz. Die "Feldberger" musizierten auf dem
Kandel. Das Brass-Quintett St. Peter platzierte man auf dem Lindenberg
mit herrlichem Ausblick. Im Elzgärtle in Oberprechtal spielten die
Grashüpfer auf. Untermalt werden die musikalischen Darbietungen im
Fernsehen mit beeindruckenden Landschaftsaufnahmen, die zusätzlich
gedreht wurden.
Ein Erlebnis für alle Beteiligten waren dann die Drehs mit Moderator
Hansy Vogt, der, humorvoll und routiniert seinen Job macht und ohne
Starallüren schnell mit allen im Gespräch ist. Als Hochschwarzwälder,
so Hansy Vogt, hat ihm diese Aufzeichnung besonders viel Spaß bereitet.
Die Sonntagstour, aufgenommen bei gutem Licht, in traumhafter
Schwarzwaldkulisse, wird bestimmt eine tolle Sendung, meint der
quirlige Moderator. Und der erwies sich auch als mutig: Rutschte er
doch (und auch sein Kameramann mit der auf dem Bauch liegenden Kamera)
in Europas längster Röhrenrutsche, am Baumkronenweg Waldkirch, talwärts.
Quelle: Badische Zeitung vom 19.06.09
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